Heidrun Sandmann gewann viermal den 1. Preis beim nationalen Jugendwettbewerb der DDR sowie einen 4. Preis beim internationalen Bach-Wettbewerb 1978 in Leipzig sowie den 1. Preis und einen Sonderpreis beim Kocian-Wettbewerb 1981 in Usti nad Labem. Von 1983 bis 1989 studierte sie in der Meisterklasse von Prof. Werner Scholz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und besuchte die Meisterkurse von Prof. Wolfgang Marschner in Weimar. Schon als Studentin leitete sie ein eigenes Kammerorchester. 1988/89 war sie Mitglied des Gustav-Mahler-Jugendorchesters. Seit 1989 ist Heidrun Sandmann 1. Konzertmeisterin der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, verbunden mit einer umfangreichen Tätigkeit als Solistin und Kammermusikerin. Daneben verbinden sie eine Lehrtätigkeit und Konzerte zu Meisterkursen u.a. mit den amerikanischen Universitäten Huntsville und Harrisonburg.
Hans-Martin Tschöpe begann seine musikalische Ausbildung als Sängerknabe der Dresdner Hofkirche. Von 1984 bis 1991 studierte er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden Violine und war in dieser Zeit Substitut der Staatskapelle Dresden. Seit 1991 ist er Violinist der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und Mitglied der Sächsischen Kammerphilharmonie.
Ulla Walenta, geboren in Tübingen, studierte von 1991 bis 1995 an der Musikhochschule Köln bei Karin Wolf und Prof. Rainer Moog. Seit 1995 ist sie an der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz tätig und seit 2001 amtierende Vorspielerin der Bratschen. Von 1999 bis 2001 absolvierte sie ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Stuttgart bei Ingrid Philippi. Zudem widmet sich Ulla Walenta einer umfangreichen kammermusikalischen Tätigkeit. Seit 2001 ist sie Bratschistin des „Ensemble 01“ Chemnitz für Neue Musik.
Rolf Müller erhielt seinen ersten Cellounterricht in seiner Heimatstadt Waldenburg, ab 1974 erfolgten vier Jahre Ausbildung in Zwickau am Konservatorium, danach ein Studium an den Hochschulen in Weimar und Leipzig. Von 1986 bis 1992 war er als Solocellist im Orchester der IG Wismut angestellt, seit 1992 ist er Mitglied der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Von 1996 bis 1999 folgte ein Zusatzstudium in Leipzig bei Siegfried Pank im Fach Barockcello. Rolf Müller wirkt in verschiedenen Kammermusikensembles mit und war bei mehreren Rundfunk- und CD-Produktionen beteiligt.
Ingolf Grohmann studierte von 1976 bis 1981 an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden bei Joachim Mäder im Hauptfach Klarinette und Kammermusik bei Prof. Alfred Tolksdorf. Nach einem ersten Engagement am Kleist-Theater Frankfurt/Oder ist er seit November 1983 als Soloklarinettist der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz tätig. Sein besonderes Engagement gilt der Kammermusik. Er ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter der Sächsischen Bläserakademie. Fünf CDs und Konzertmitschnitte von DS Kultur und MDR sind Beleg dieser künstlerischen Arbeit. Konzerte als Solist oder Kammermusiker führten ihn u.a. in die Tschechische Republik, nach Polen, Österreich, Italien, die Niederlande, Belgien, Andorra und Israel.